Finkbeiner, Timo
In: Medienimpulse, Bd. 64, Nr. 3, 2026, ISSN: 2307-3187.
Abstract | Links | BibTeX | Schlagwörter: design-based research, H5P, Lehrkräftebildung, Lernumgebungen, O
@article{Finkbeiner2026,
title = {H5P zwischen Materialgestaltung und Professionalisierung: Befunde eines Design-Based-Research-Projekts},
author = {Timo Finkbeiner},
url = {https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/10948},
doi = {10.21243/mi-26-03-21},
issn = {2307-3187},
year = {2026},
date = {2026-09-01},
urldate = {2026-09-01},
journal = {Medienimpulse},
volume = {64},
number = {3},
abstract = {Der Beitrag untersucht das Potenzial von H5P als offenes Tool zur Gestaltung inklusiver, multimodaler Lernumgebungen in Schule und Hochschule. Mithilfe eines Design-Based-Research-Ansatzes werden Entwurf, Entwicklung, Erprobung und Analyse in iterativen Zyklen verzahnt, um wirksame Gestaltungsprinzipien abzuleiten und zu validieren. Ein Fallbeispiel aus dem Bereich Technik und Design zeigt, wie die Kombination aus Metacom-Symbolen, Audiosequenzen, visuellen Darstellungen und interaktiven Formaten dabei hilft, Prozesse zu klären, handlungsorientiert zu arbeiten und zu differenzieren. Die Ergebnisse aus der Hochschulpraxis und der schulischen Umsetzung belegen: Multimodalität kann die Textlast reduzieren, die Orientierung fördern und Lernbarrieren in heterogenen Gruppen verringern. Didaktische Wirksamkeit entsteht jedoch erst durch eine klare Struktur, transparente Aufgaben, Passung zur Lerngruppe sowie begleitende Lehrkraftinteraktion.
Der Beitrag empfiehlt für die Lehrer:innenbildung die Verzahnung von Basiswerkzeugen (Tutorials, Vorlagen, Checklisten) mit DBR-orientierten Lehrformaten, um Entwicklungs-, Analyse- und Reflexionskompetenzen zu stärken. Für eine breitere Generalisierung sind jedoch größere Stichproben, längere Erhebungen und systematische Lernergebnisdaten erforderlich.},
keywords = {design-based research, H5P, Lehrkräftebildung, Lernumgebungen, O},
pubstate = {published},
tppubtype = {article}
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Der Beitrag untersucht das Potenzial von H5P als offenes Tool zur Gestaltung inklusiver, multimodaler Lernumgebungen in Schule und Hochschule. Mithilfe eines Design-Based-Research-Ansatzes werden Entwurf, Entwicklung, Erprobung und Analyse in iterativen Zyklen verzahnt, um wirksame Gestaltungsprinzipien abzuleiten und zu validieren. Ein Fallbeispiel aus dem Bereich Technik und Design zeigt, wie die Kombination aus Metacom-Symbolen, Audiosequenzen, visuellen Darstellungen und interaktiven Formaten dabei hilft, Prozesse zu klären, handlungsorientiert zu arbeiten und zu differenzieren. Die Ergebnisse aus der Hochschulpraxis und der schulischen Umsetzung belegen: Multimodalität kann die Textlast reduzieren, die Orientierung fördern und Lernbarrieren in heterogenen Gruppen verringern. Didaktische Wirksamkeit entsteht jedoch erst durch eine klare Struktur, transparente Aufgaben, Passung zur Lerngruppe sowie begleitende Lehrkraftinteraktion.
Der Beitrag empfiehlt für die Lehrer:innenbildung die Verzahnung von Basiswerkzeugen (Tutorials, Vorlagen, Checklisten) mit DBR-orientierten Lehrformaten, um Entwicklungs-, Analyse- und Reflexionskompetenzen zu stärken. Für eine breitere Generalisierung sind jedoch größere Stichproben, längere Erhebungen und systematische Lernergebnisdaten erforderlich.
Der Beitrag empfiehlt für die Lehrer:innenbildung die Verzahnung von Basiswerkzeugen (Tutorials, Vorlagen, Checklisten) mit DBR-orientierten Lehrformaten, um Entwicklungs-, Analyse- und Reflexionskompetenzen zu stärken. Für eine breitere Generalisierung sind jedoch größere Stichproben, längere Erhebungen und systematische Lernergebnisdaten erforderlich.