BldgAltEntf E015: “Gute Seiten, schlechte Seiten”

avatar Anja Lorenz
avatar Oliver Tacke

Die Folge haben wir am 27.04.2019 aufgenommen.

Intro & Feedback

Eigentlich wollten wir mit dem Intro zivil ungehorsam sein, aber leider sind wir zu spät dran. Esst halt eine Otternase für uns mit.

Wir danken allen netten Menschen, die uns das Gefühl geben, den Podcast nicht nur für uns zu machen. Danke auch an die Kollegen vom Edufunk-Podcast „Bildung – Zukunft – Technik“, die uns in ihrer letzten Episode empfohlen haben.

Auch als Referenz für die Bewertung der Meinung von Manfred Spitzer waren wir offenbar hilfreich (A glaubt, dass O im Gespräch diesen Tweet meinte, ist sich aber nicht sicher).

News+Alt+Entf

A, O und Kai auf dem Weg nach Köln.

A und O und Kai auf dem Weg nach Köln.

News+O

  • O ist wieder dort angekommen, wo er hingehört: an der Seite von A beim ILD (Institut für Lerndienstleistungen der TH Lübeck). Daneben macht er trotzdem noch einiges als Selbstständiger und hat da viel zu tun.
  • Mit einem H5P-Workshop hat O das moodle-Hochschultreffen in Berlin bereichert.
  • Dazu gab es einen Gastauftritt von O im Podcast OpenScienceRadio.
  • O durfte ein Kinderbuch probelesen (Ihr könntet das erste Buch des Autors „Luc – in den Wellen“ lesen) und sich (wie A auch) über die furchtbare SkyTicket-App geärgert.
Stillleben mit Einhorn

O ist zurück beim ILD und hat gleich ein Einhorn mitgebracht.

News+A

Anjas bedruckte Smartphone-Hülle

Das BldgAltEntf-Logo (mit nicht ganz passender Schriftart) prangt jetzt neben dem EduCamp-Logo auf Anjas Smartphone-Hülle.

MultifunktionsNudelMikrophonBaum

Mikrofonständer und Nudelbaum in einem!

Paper+Alt+Entf

Paper+O: Remember, remember, the 5th of … Moment ich suche kurz, wie es weiterging …

Marsh, Elizabeth J; Rajaram, Suparna: The Digital Expansion of the Mind: Implications of Internet Usage for Memory and Cognition. Journal of Applied Research in Memory and Cognition, 8 (1), S. 1–14, 2019, ISSN: 2211-3681. (Typ: Artikel | Abstract | Links | BibTeX) Copyright
Besprochen in Bldg-Alt-Entf #15

Welche Eigenschaften machen das Internet eigentlich besonders? Und was davon beeinflusst das Erinnern und Denken? Diesen Fragen gehen die Autor*innen nach und bieten einen strukturierten Überblick mit zahlreichen Quellen zum Vertiefen einzelner Aspekte.

Paper+A: Monty-Burns-Badges plz!

Warm, Johanna; Vettori, Oliver: Was macht Lehre „ausgezeichnet“? Merkmale und Handlungspraktiken exzellenter Lehrender aus Studierendensicht. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 13 (1), 2018, ISSN: 2219-6994. (Typ: Artikel | Abstract | Links | BibTeX) CC BY-NC-ND 3.0
Besprochen in Bldg-Alt-Entf #15

Alle wollen exzellent sein, aber niemand weiß so richtig, was das ist. Nicht einmal die Wikipedia. Dennoch werden Preise für exzellente Hochschullehre vergeben – und an der Wirtschaftsuniversität Wien entscheiden die Studierenden, wer den bekommt und damit auch ein wenig, was sie für exzellent halten. Deswegen hat man sich mal angeschaut, wie sie ihre Nominierungen begründen.

Fundgrube+Alt+Entf

Projekte, Tools, Apps… das sind doch bürgerliche Kategorien. Wir packen einfach alles in die Fundgrube:

Politik+Alt+Entf

Veranstaltungstipps

  • 03. und 04. Mai 2019: Edunautika (#edunautika) in Hamburg.
    In diesem Frühjahr gibt es leider kein EduCamp, aber deswegen muss man nicht auf Bildungs-BarCamps verzichten. Die Edunautika stellt zeitgemäße Bildung in den Fokus. Neben den klassischen BarCamp-Sessions wird es auch Stationen geben. (Leider kann man sich nicht mehr anmelden bzw. muss stark darauf hoffen, dass die Warteliste gut nachrutscht.)
  • 06. und 07. Mai 2019: OER- und IT-Sommercamp in Weimar.
    Im Projekt JOINTLY werden Tools und Services für die OER-Community entwickelt. Auf dem Camp soll konzentriert bspw. an einer Übersicht nötiger Infrastrukturen gearbeitet werden.
  • 07. und 08. Juni 2019: indiELearning-Festival in Dreieich.
    An zwei Tagen geht es u. a. um moodle, mahara, h5p, Lego Robotics etc. überwiegend im Schulkontext.
  • 13. und 14. Juni 2019: OERCamp (#OERCamp) in Lübeck.
    Das nächste Bildungs-BarCamp gibt es ganz nah bei A (und auch O hat es nicht weit). Achtung: hier ist die Anmeldung bereits möglich!
  • 16. September 2019: Tutorial „Wissenschaft richtig gemacht: Tools für Open Scientists und Open Educators“ auf der DeLFI in Berlin.
    Zusammen mit Lambert Heller von der TIB Hannover will A zusammentragen, mit welchen Tools man als vorbildlicher Mensch in der Wissenschaft arbeitet. Achtung: auch hier gibt es bis zum 30.06.2019 noch den ermäßigten Frühbucherpreis!

Weltverbesserung+Alt+Entf

Wer die Edu-Podcasts mag, die sich unter dem Netzwerk „Edufunk“ zusammen geschlossen haben, der kann dem Betreiber dieses Netzwerks, nämlich dem gemeinnützigen Verein ZLL21 e.V. etwas spenden.

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BldgAltEntf E014: “Brainstorming in der Pullerpause”

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BldgAltEntf E016: “Bügelperlen sind auch nur Pixel”

  1. Eure Diskussion um Olis Paper “The Digital Expansion of the Mind” hat mich wieder dazu bewogen, über ein eigenes Wiki nachzudenken: Wäre es nicht cool, wenn ich alle meine Zusammenfassungen, Recherchen, Quellen, Gedanken, (selbstgeschriebenen) Anleitungen und Tutorials – kurz: alles oder möglichst viel Wissen, das ich mir aneigne auch irgendwo durchsuchbar dokumentiere?

    Ich hatte schonmal überlegt, ob ich im Rahmen meiner Dissertation ein eigenes Wiki aufsetze. Damals angetriggert von E03 von Jörans “un_eigentlich”-Podcast, in dem er mit Beat Doebli über dessen Biblionetz spricht: http://uneigentlich.edufunk.fm/sou003-beat-doebeli-biblionetz/
    Beats Biblionetz unter https://beat.doebe.li/bibliothek/

    Ich scheitere daran, dass ich mir ausmale wie aufwändig es sein wird, sowas konsequent zu pflegen. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich ohnehin klein Anfangen müsste und das dynamisch wachsen muss. Hintergrund ist damals wie heute, dass ich noch kein “ideales” Ablagesystem für mein persönliches Wissensmanagement gefunden habe. Dezentrale Organisation über Zotero, Bear Writer / Evernote / OneNote fahre ich schon, aber am Ende suche ich doch wieder alles irgendwo neu zusammen. Die Vielfalt der “zu sichernden” Formate macht es nicht gerade leichter: Videos, Podcasts (bzw. Ausschnitte davon), (Wissenschaft.) Literatur, Bilder/Abbildungen, Blog- und Communitybeiträge aus dem Netz…

    Ein System für alles wäre schon sehr nice. Vielleicht doch ein eigenes MediaWiki oder sowas wie https://www.thebrain.com ?

    Ich muss das für mich unbedingt mal weiterdenken. Wie handhabt ihr euer eigenes Wissen? Verlasst ihr euch ausschließlich euren Kopf oder nutzt ihr auch technische Lösungen?

    • Anja Lorenz

      Hallo David,

      als ich promovieren wollte, hatte ich ein eigenes DokuWiki und war damit sehr zufrieden. Da es auf meinem Chemnitzer Hochschul-WebSpace lag, habe ich es mit meinem Wechsel nach Lübeck zwar gesichert, aber nie wieder aufgesetzt. Ebenso pflege ich seitdem meine Literaturdatenbank auf Mendeley nur noch sehr lausig und nutze die jeweilige Lösung im Projekt (für vieles haben wir eine Zotero-Gruppe).

      Aktuell habe ich eher für verschiedene Aufgaben verschiedene Tools mit Schwerpunkten auf meinem Blog https://secret-cow-level.de/ (und dort vor allem die Publikationsliste https://secret-cow-level.de/wordpress/publikationen/, die ich wohl am häufigsten benötige) und GDrive.

      So oder so wird man ums Meta-Management wohl nicht herumkommen. Aber da die Suchfunktionalitäten sehr viel besser geworden sind als früher, finde ich vieles auch so wieder. Ansonsten ist Vergessen auch ein Filter 😉

      VG Anja

    • Meine allgemeine Empfehlung wäre, möglichst viel Kontrolle über die verwendeten Werkzeuge haben zu wollen: Die Daten drin sind wichtiger und leben länger als das Werkzeug. Also will ich das Werkzeug wechseln können oder aber verhindern können, dass das Werkzeug weggeht. Sonst bin ich nicht bereit, den Aufwand zu leisten, das Werkzeug zu füttern.
      Als Informatiker habe ich es vergleichsweise leicht: Ich programmiere mir meine eigene Umgebung. Als Nichtinformatiker würde ich auf Evernote / Onenote setzen (weniger strukturiert) oder aber auf ein lokal installiertes Open Source Wiki auf meinem eigenen Notebook (z.B. Dokuwiki). Zusätzlich würde ich eine mächtige lokale Suchmaschine wollen (auf MAc kein Problem)

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