BldgAltEntf E024: “SpeakOERs’ Corner”

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Anja Lorenz
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Oliver Tacke

Die Folge haben wir am 26.02.2020 aufgenommen.

Intro & Feedback

O will schon wieder singen, aber ein paar Folgen bis zur Episode 30 sind es dann doch noch.

Bony hat unter die letzte Folge einen längeren Kommentar geschrieben und wird deswegen noch ein paar Mal in dieser Episode vorkommen.

Ganz besonders haben wir uns über die persönlichen Gespräche mit Hörer:innen beim OERCamp gefreut (es gibt übrigens einen “Teachers for Future”-Twitter-Account) und darüber, dass O nicht von Markus für ungebildet gehalten wird, weil er erst vor kurzem Faust gelesen hat.

News+Alt+Entf

News+O

News+A

Paper+Alt+Entf

Paper+O: HPIHCDUXF

Bruechner, Dominik; Renz, Jan; Klingbeil, Mandy: Creating a Framework for User-Centered Development and Improvement of Digital Education. Proceedings of the Sixth (2019) ACM Conference on Learning @ Scale, Association for Computing Machinery, New York, NY, USA, 2019, ISBN: 9781450368049. (Typ: Inproceedings | Abstract | Links | BibTeX) teilfreie Lizenz
Besprochen in Bldg-Alt-Entf #24

Wie baut man eigentlich Lernmanagementsysteme, damit die Anwender:innen damit etwas anfangen können? Einen veröffentlichten Vorschlag dazu gibt es vom Hasso-Plattner-Institut, wo die Schul-Cloud entwickelt wird.

Paper+A: Wo war Reviewer #2

Aikina, Tatiana Yurievna; Bolsunovskaya, Liudmila Mikhailovna: Moodle-Based Learning: Motivating and Demotivating Factors. International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET), 15 (02), S. 239–248, 2020, ISSN: 1863-0383. (Typ: Artikel | Abstract | Links | BibTeX) CC BY 3.0
Besprochen in Bldg-Alt-Entf #24

Wenn A dieses Paper gereviewt hätte, hätte dieses Paper weder Foto noch Rose von ihr bekommen. Das Paper versprach Faktoren zu identifizieren, die Studierende und Dozierende beim Sprachunterricht mit Moodle motivieren oder demotivieren. Leider hat es ein paar Schwächen, die bei der Gelegenheit besprochen werden.

Fundgrube+Alt+Entf

Projekte, Tools, Apps… das sind doch bürgerliche Kategorien. Wir packen einfach alles in die Fundgrube:

Politik+Alt+Entf

Mit dem Projekt GPT-2 können KI-basiert englischsprachige Texte vervollständigt werden, bei Talk to Transformer kann man das in Aktion sehen. Auf dem OERCamp meets Hacks & Tools hat Heiko mit diesem und weiteren Tools experimentiert, um Texte für OER-Projekte umzuschreiben. (Wie) Werden sich solche Tools auf Lehr- und Forschungspublikationen auswirken? A vermutet, dass dadurch auch Wissenschaftskommunikation wichtiger werden könnte.

Veranstaltungstipps

  • 02. bis 04. März 2020: Hochschulbarcamp – Podcast Edition in Essen (#hscamp20)
    Das Hochschulbarcamp bietet vor allem Raum für Themen rund um Hochschulmarketing und Wissenschaftskommunikation. Diesmal liegt ein Schwerpunkt auf Podcasts. Es gibt noch wenige Restkarten.
  • 10. März 2020: BarCamp Open Science in Berlin (#oscibar)
    Die coolen Leute aus dem Open-Science-Bereich treffen sich im Vorfeld der Open Science Conference und barcampen. Tickets gibt es schon lange keine mehr, aber der Hashtag ist sicher spannend zum Folgen.
  • 24. bis 28. März 2020: Didacta in Stuttgart (#didacta)
    O recherchiert, ob an dem legendären Rollkofferklischee etwas dran ist, denn er wird zum ersten Mal auf der Bildungsmesse sein (vermutlich nur am 24.). Tickets gibt es sicher auch noch an der Tageskasse oder beim Aussteller Eures Vertrauens.
  • 04. April 2020: BarCamp Education Ost in Magdeburg (#beo20)
    Ein sympatisches Bildungsbarcamp im Osten, Schwerpunkt war bisher der Schulbereich. Anmeldung ist noch offen.
  • 25. bis 28. August 2020: Moodle Moot DACH 2020 in Lübeck (#MootDACH20)
    2 Tage DevCamp (= Hackathon) + 2 Tage BarCamp rund um das Open-Source-LMS Moodle versprechen eine anstrengende Woche zu werden. Die Anmeldung ist bereits offen.

Weltverbesserung+Alt+Entf

Auf iRights.info engagiert sich der dazugehörige Verein rund um das Urheberrecht in der digitalen Welt. Zu vielen Fragen rund um OER und CC-Lizenzen finden sich ausführliche Artikel und Einordnungen. Die Spendenmöglichkeit findet Ihr (vielleich etwas versteckt) hier.

Diese und andere Weltverbesserungsideen findet man auch gesammelt hier.

Hausmeisterei+Alt+Entf

Kein Mythos heute dabei? Braucht es die Kategorie noch? Falls Ihr sie vermissen würdet, sagt uns das gern. Ansonsten haben wir hier ein paar Lesetipps dazu:

Bauer, Reinhard; Hafer, Jörg; Hofhues, Sandra; Schiefner, Mandy; Thillosen, Anne; Volk, Benno; Wannemacher, Klaus (Hrsg.): Vom E-Learning zur Digitalisierung: Mythen, Realitäten, Perspektiven. Waxmann, 2020, ISBN: 978-3-8309-4109-5. (Typ: Sammelband | Abstract | BibTeX) Copyright
Besprochen in Bldg-Alt-Entf #24
Doebeli, Beat: Argumente gegen das Digitale in der Schule. 2019, besucht am: 27.02.2020. (Typ: Online | Abstract | Links | BibTeX)
Besprochen in Bldg-Alt-Entf #24
Bruyckere, Pedro De; Kirschner, Paul A; Hulshof, Casper D: More Urban Myths About Learning and Education: Challenging Eduquacks, Extraordinary Claims, and Alternative Facts. Routledge, New York, 2019, ISBN: 978-0815354581. (Typ: Buch | Abstract | BibTeX) Copyright
Besprochen in Bldg-Alt-Entf #24
Höfler, Elke: 10 Mythen des digitalen Lernens. 2019, besucht am: 27.02.2020. (Typ: Online | Abstract | Links | BibTeX) Copyright
Besprochen in Bldg-Alt-Entf #24
Bruyckere, Pedro De; Kirschner, Paul A; Hulshof, Casper D: Urban Myths about Learning and Education. Academic Press, San Diego, 2015, ISBN: 9780128017319. (Typ: Buch | Abstract | Links | BibTeX) Copyright
Besprochen in Bldg-Alt-Entf #14

 

(Der Blog von Elke Höfler und Joseph Buchner mit dem Adventskalender zu den Bildungsmythen ist leider gerade nicht erreichbar. Falls Ihr feststellt, dass das nicht mehr stimmt, gebt uns gern Bescheid, wir pflegen es dann ein.)

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BldgAltEntf E023: “Fuck ju Faust”

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BldgAltEntf E025: “Mehr Zeit für Bügelperlen”

  1. Liebe Anja, lieber Oliver,

    danke Euch für die neue gute Folge. Ich werde ganz schön rot. Danke Euch für die Erwähnung meines Kommentars und dass Ihr mein Konglomerat http://www.tongestaltung-bildung.de mit in die Fundgrube gepackt habt. 🙂

    OER-Fachexperten –> @Anja, ich kann die Verwirrung beseitigen, denn ich nehmen leider nicht an der Weiterbildung teil. Leider musste ich feststellen, dass ich an zu den Präsenzterminen keine Zeit gehabt hätte und ich wollte keinen Platz besetzen, wenn ich nur die Hälfte hätte wahrnehmen können.
    Aber vielleicht klappt es nächstes Jahr.

    CC-Lizenz meiner tongestaltung-bildung.de Seite –> Natürlich! Wenn ich Wissen von mir ins Netz stellen, dann möglichst unter einer CC-Lizenz. Bestens gelernt von Matthias Fromm (https://twitter.com/matthiasfromm)
    @Oliver: Du warst ja auch schon mal zu Gast in einem seiner Podcasts 🙂
    http://www.scientists-in-progress.org/2011/11/lernen-durch-lehren-mit-oliver-tacke-explorism001/

    @Oliver: viel Erfolg mit Deiner Vollzeit-Selbständigkeit. Anfänge sind immer magisch!

    Vielleicht können wir uns auf der Re:publica dieses Jahr mal in analog treffen. Ich bin auf jeden Fall am Start.

    Beste Grüße nach Berlin
    Bony

    • Hi Bony!

      Ja, bei Matthias war ich gefühlt vor einer Ewigkeit 😀 Sooo viel ist passiert seitdem … Cool, dass du das auch kennst. Und danke für deine Wünsche für meine Selbständigkeit! Das wird!

      • Hi Oliver!

        Ach, entschuldige die späte Antwort.
        Irgendwie habe ich vergessen nach zu schauen, ob Du geantwortet hast.

        Sehr gern! War eine tolle Folge.
        Schade, dass Matze die Serie nicht weiter machen konnte.

        Die war großartig.

  2. Domi

    Hallo zusammen, ich hoffe ein bisschen etwas aufklären zu können, zu euren Fragen:

    Nein, das HPIHCDUXF war als Community Beitrag gedacht, nicht im Zuge (m)einer Diss (bin kein PhD Studi) – dazu gibt es auch noch ein Konferenzposter (deswegen auch kleines Paper). Tatsächlich ist das Paper auch nur eine Momentaufnahme – und eine versuchte Zusammenfassung des Workflows den wir in das HPI Schul-Cloud Projekt integrieren und iterieren.
    Ich habe mich in meiner Masterarbeit damit beschäftigt, wie man die Akzeptanz von Lernsystemen bei Lehrer:innen in Deutschland verbessern kann und bin u.a. darauf gestoßen, dass es bisher nur wenig Arbeit/theoretischen Unterbau dazu gibt, wie Methoden aus UX, DT, HCD verbunden und auf Lernsysteme angewandt werden können – und viele Lernsysteme wohl auch nur zum Teil echt bedürfniszentriert entwickelt werden.
    Ich hab mir dann überlegt, wie wir Nutzer:innen in den Mittelpunkt der Entwicklung solcher Systeme stellen können. Und damit auch, wie wir denn unsere nutzer:innenzentrierte Arbeit denn am Besten steuern – und was Eigenheiten der Domäne Bildung bei so einem Vorgehen sind.
    Also nochmal zusammengefasst, die Intention dieses Frameworks ist ein methodisches und fundiertes Vorgehen zur LMS-Entwicklung – dessen Erfolg dann natürlich von der praktischen Umsetzung bestimmt wird, welche wir momentan im Projekt leben.

    Ein bisschen weiterführend:
    – Die Analyse der UX Faktoren: https://blog.schul-cloud.org/warum-die-learning-experience-wichtig-ist/
    – Blogpost zu einem UX/LX-Workshop-Day: https://blog.schul-cloud.org/lx-day-2019/
    – Relativ aktueller Podcast, bei dem ich mich mit Björn Lefers und Christian Friedrich über HCD in der Bildung unterhalten hab: https://soundcloud.com/hamburghoerteinhoou/human-centered-design

  3. Domi

    Zu deiner Frage warum wir die kulturellen Eigenheiten von Personas und Nutzergruppen in unsere Umsetzungsentscheidungen einbeziehen, und was das überhaupt heißt:

    In der Task-Analyse schaut man sich an welche persönlichen, sozialen und kulturellen Erfahrungen Nuzter:innen zur Ausführung eines “Tasks” mitbringen. Sei es technologische Fähigkeiten, Offenheit für Innovation (vgl. Rogers, Innovation Theory), das Umfeld der Nutzer:innen etc. Das soll dann in die Umsetzungs- und Priorisierungsentscheidungen von “digitalen Lernfeatures” mit einbezogen werden. Ich muss auch zugeben dass die Formulierung im Paper tatsächlich sehr knapp ausgefallen ist.

    (mehr: Janice Redish and Joann T Hackos. User and Task Analysis for Interface Design. Wiley New York. 1998.)

  4. Domi

    Zuletzt zum Wasserfall:
    Auch wenn das Vorgehen als sehr linear erscheint, ist der Gedanke dahinter das auf möglichst atomare Features anzuwenden, und damit sehr iterativ mit der Feature-Entwicklung umzugehen.
    Wenn wir z.B. in der “Build-Iterate” Phase feststellen, dass das mal nix wird mit einem Feature, dann springen wir eben wieder in die “Explore” Phase zurück.
    Wenn wir im Monitoring sehen, dass ein Feature dann doch nicht so ankommt wie gedacht, drehen wir eben noch eine Iterations-Schleife darauf.

    Danke für das Comment zum Paper! Hab mich gefreut dass das noch jemand aufgegriffen hat, und ich hoffe ich konnte noch den ein oder anderen hilfreichen Punkt beitragen.

    Viele Grüße nach Berlin
    Domi

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